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Wattenmeer:

Dieses prächtige Naturgebiet mit seinen sich ständig verändernden Ansichten eignet sich ganz besonders für lange Streifzüge. Aufgrund des ständigen Ebb- und Flutstromes ist das Watt ständig in Bewegung. Einige Sandbänke verschwinden mit der Flut unter Wasser und sind erst bei ablaufendem Wasser wieder sichtbar. Neben den vielen Watteninseln gibt es auch einige Sandbänke, die stets über dem Wasserspiegel bleiben. Dies sind ideale Plätze für Seehunde und viele Vogelarten. In angemessenem Abstand können wir all dies wunderbar genießen.
In den meisten Häfen der Watteninseln können wir anlegen. Auch ist es möglich, mit dem Schiff zu ankern und mit dem Beiboot den verschiedenen Inseln einen Besuch abzustatten. Eine Tour längs der Watteninseln ist ideal für Menschen, die Ruhe und Geselligkeit wertschätzen können. Während der Fahrt fühlen wir uns Eins mit den Elementen. Einmal vor Anker oder im Hafen liegend bieten die Inseln mit ihren gemütlichen Dörfern reichlich Unterhaltung. Natürlich können Sie dort auch eine schöne Wanderung unternehmen. Wenn Sie aber genug von all der Ruhe haben, bietet sich auch die Möglichkeit, in das gesellige Treiben der Kneipen und Diskos einzutauchen.

Ijsselmeer:

Rund um die ehemalige „Zuiderzee“ liegen viele Hafenstädtchen, die noch so ursprünglich sind, dass man das Ijsselmeer sicher als das größte Freilichtmuseum der Welt nennen könnte. Dieses Museum könnte niemals so quicklebendig ohne die anregenden Beiträge durch die 500 traditionellen Segelschiffe sein, die hier Tag für Tag von einem Hafen zum nächsten segeln. Viele dieser Häfen sind recht klein und liegen abends gedrängt voll mit beeindruckenden Segelmonumenten. Dies ist alles andere als statisch. Viele Tagesausflügler kommen zum Hafen um sich anzusehen, wie dort manövriert, mit dem Kartenzirkel gemessen und mögliche Kurse berechnet werden. Dies geschieht mit einer Selbstverständlichkeit und Routine, die man auch bei den größten Segelveranstaltungen wohl nur noch selten beobachten kann. Die Schiffe laufen nämlich jeden Tag wieder aus und setzen Kurs auf einen weiteren Hafen. Dadurch fühlen Sie sich in lang vergangene Zeiten versetzt, vor allem auf den Schiffen selbst. In der Vor- und Nachsaison sind die Binnengewässer besonders reizvoll. Wenn es bereits zu herbstlich ist, um Kurs auf die offene Nordsee zu nehmen, bietet das Ijssel- oder das Wattenmeer oft noch hervorragende Möglichkeiten, um noch unbeschwert einige Touren zu segeln. Die Häfen liegen nicht so weit auseinander, so dass Sie jederzeit beschließen können, einen davon anzulaufen, bevor einen die Kälte zu sehr zu packen kriegt.

Nordsee:

Die „Jantje“ ist ein seetüchtiges Schiff, das sich auf offenem Wasser wie zu Hause fühlt. Es ist möglich unter Segeln in einem Tag in Richtung England zu fahren. Die starke Strömung und der rege Schiffsverkehr machen die Überfahrt zu einem einmaligen Abenteuer, wobei Sie in kurzer Zeit viel über das Navigieren und Segeln auf offenem Wasser lernen können. Nach der Überfahrt können wir dann unsere wohlverdiente Ruhe genießen, entweder an einem typisch englischen Ort oder vor Anker liegend.
Eine Überfahrt nach England ist schön, aber sicherlich die Krönung ist eine Tour entlang der Niederländischen Küste und darüber hinaus in Richtung Frankreich oder nach Nordosten längs der Niederländischen Watteninseln. Und auf der anderen Seite des Kanals liegt jederzeit eine schöne englische Stadt, der wir einen Besuch abstatten können.

Kanalinseln und französische Küste:

Ein Segelgebiet voller Herausforderungen. Die Bucht von Mont St. Michel weist einen Tidenunterschied von 15 Metern auf. Bei Cap de la Hague kann der Flutstrom bis zu 10 Knoten erreichen. Die Planung eines Segeltages beginnt daher immer mit dem Studium des Stromatlasses. Dann nehmen wir die detailreiche Seekarte zur Hand, denn der Schöpfer ist bei der Erschaffung dieser Küste äußerst freigiebig und verschlagen bei der Verteilung der Felsen gewesen. Die Kanalinseln liegen so dicht bei einander, dass man bequem während einer Tide von der einen zur anderen segeln kann. Es verbleibt dann noch genügend Zeit, um sich an Land noch ein wenig umzusehen. Da es nicht so viele Häfen gibt, liegen wir oft vor Anker und setzen mit dem Beiboot zur Insel über. Die Inseln, nach Meinung der Einheimischen die schönsten der Welt, unterscheiden sich genügend voneinander, so dass man jeden Tag aufs Neue wieder eine interessante Wanderung auf ihnen unternehmen kann.
Auch wenn eine Insel bereits recht dicht besiedelt ist, ist die Küste oft noch ursprünglich und unverdorben. Die Wikinger wussten es alle, die beste Art, Tourismus zu betreiben, ist mit einem Schiff !
Wenn Sie gerne länger als nur einen Tag segeln wollen, fällt Ihnen in der Nord-Bretagne auf, wie intensiv man dort den Sommer genießt. Die Küste und vor allem die kleinen französischen Inseln sind viel paradiesischer als die englischen, wo es am Strand doch etwas steifer zugeht. Die Navigation erscheint anfangs nervenaufreibender aufgrund der starken Strömungen und all der Felsen. Doch lässt es sich mit einer guten Karte, einem Kurslineal und einer klaren Sicht recht einfach dort segeln. Es gibt hier auch viele spannende Routen, aber dann muss man sich gut auf den Motor verlassen können. Ferienreisende mit einem traditionellen Segelschiff sind auf diesen Inseln stets willkommene Gäste. Auch unser Schiff ist aufgrund seines Beitrags zu einem „lebenden historischen Bild“ dort gern gesehen.

Segelreisen:

Gleich, ob man ein erfahrener Segler oder erst Anfänger ist, zusammen mit dem Skipper und seinem Matrosen hisst man die Segel, hilft beim Steuern des Schiffs, beim Navigieren oder beim Wache Halten. Umherstreifend entlang stets verschiedener Küsten steigt man in die Wanten und genießt beeindruckende Aussichten. Und während die „Jantje“ vor Anker liegt, unternimmt man einen erfrischenden Tauchgang oder wirft seine Angel aus. In pittoresken Häfen geht man auf Erkundungstour, um die lokale Kultur und Delikatessen kennen zu lernen. Oder entspannt man sich doch lieber mit seinem Fernglas auf dem ausgedehnten und beschützten Deck, oder mit einem guten Buch oder einem Spielchen im Salon und anschließend einem erquickenden Schläfchen in der atmosphärvollen Kabine?
Segeln macht hungrig, daher „rackert“ sich der Schiffskoch in der Kombüse ab, um einen frisch gefangenen Fisch für Sie zu zubereiten. Aber natürlich können Sie auch selbst kochen.

Die „Jantje“ bietet Ihnen wahre Entdeckungsreisen von der Dauer einer Woche oder länger. Wir organisieren Tages-, Wochenend-, und Themenreisen für Gruppen oder individuelle Reisende. Von Personalfest bis Produktpräsentationen, von Teambildungsprogrammen bis Hochzeiten auf See, von Fotoreise bis „Piratentour“. Das ist Segeln mit der „Jantje“ !

Für Fragen, Arbeitsgesuche für Matrosen und Buchungen können Sie gerne mit dem Skipper telefonieren oder ihm einfach eine E-mail zusenden.